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Hausübergabe

13.10.2016

Aaaalso, die Hausübergabe ist erledigt. Wie war es? Für Doris und mich auf jeden Fall stressig. Ihr war kalt und sie war angespannt, ich hatte Kopfschmerzen. Komisch, obwohl wir ja „geübt“ sind (wir hatten schon jeweils Häuser), ist die Angst da, etwas zu übersehen. Nun ja, im Nachhinein ist alles gut gelaufen. Der Bauleiter Herr Simmons hat sich Zeit genommen, insgesamt hat es ca. 3 Stunden gedauert, inklusive Blower-Door-Test. Wir haben einen Wert von 1,8 erreicht, was bedeutet, dass der gesamte Rauminhalt an Luft in einer Stunde durch die Undichtigkeiten 1,8 mal ausgetauscht wird. Das ist bei Niedrigenergiehäusern ein akzeptabler Wert (1 – 2), nicht der Beste, aber im Rahmen. Immerhin, das scheint in Ordnung zu sein. Ansonsten haben wir keine gravierenden Mängel festgestellt. Das Schlimmste, weil auch zeitlich sehr brisant: die Gipskartonplatten im Bad sind über der Dusche mit U-Profilen so montiert worden, dass das mittlere Profil genau in der Mitte ist, sodass die vorher sorgsam eingezeichneten Positionen der Licht Spots nicht mehr mittig eingebaut werden können. Das sieht natürlich bescheiden aus, sodass hier noch mal eine Firma vorbeikommen muss, die die Deckenkonstruktion im Bad neu montiert. Aber da heute schon die Maler drin sind (die übrigens sehr sympathisch sind und kompetent wirken, im Gegensatz zu einigen Heinz von Heiden Handwerkern), wird das zeitlich eng. Ach ja, das WC Becken wollen wir ausgetauscht haben, denn das ist dermaßen schlecht gegossen, dass die emailierte Keramik nicht glatt, sondern so wellig ist, wie die Ostholsteinische Schweiz. Hügel und Täler im Miniaturformat. Ansonsten ist alles mehr oder weniger in Ordnung, uns hängt halt nur die Zeit im Nacken. Die Maler sind nun am Spachteln und Schleifen. Die Qualität der Wände und Decken ist doch besser als angenommen, sodass sie da nicht allzuviel machen müssen. Die Kostenersparnis stecken wir nun in weiteres Malervlies. Die Decken wollten wir ja mit Vlies tapeziert haben, die Wände lassen wir nun auch mit machen. 🙂 Und wir hoffen, dass sie bis nächsten Freitag fertig werden, weil ab Samstag dann die Tischlerin Dagmar das Parkett verlegen soll. Die Woche drauf, am Freitag den 28.10., ist dann Umzug. Bis dahin will sie auf jeden Fall wenigstens Wohnzimmer und Schlafzimmer mit Parkett versorgen, sodass wir alles abstellen können. Nach dem Umzug kriegen wir dann noch die restlichen Arbeiten (sofern vorhanden) und die Küche.

 

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HAR, so sieht es aus nach allen erledigten Anschlussarbeiten. In der rechten Ecke, also rechts vom Gaszähler, will ich die Haustechnik installieren, wie Router der Telekom und Netzwerk etc.

 

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Wasseranschluss für die Spüle und Geschirrspüler
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Hmmpf, eigene Geschichte. Gegen teures Geld haben wir im HAR das Abluftrohr verkleiden lassen. Aber keiner wusste, ob das letzte Stück des Rohrs am Dachausgang angeschlossen war. Ergo: Verkleidung wieder ab, und siehe da, es war NICHT angeschlossen…
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Blower-Door-Test. Oder genauer: Differenzdruck-Messverfahren. Gucksu hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Differenzdruck-Messverfahren

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Letzte Arbeiten, am Tag der HAUSÜBERGABE… o.O Die Solarpanel zur Heizungsunterstützung werden noch montiert.

Ärger mit den Spots – und mit dem „Restmüll“

10.10.2016

Wir bemerken, dass einige Spots nicht an der Stelle eingebaut werden können, an der wir sie eingezeichnet haben. Diese Löcher hier finden wir im Schlafzimmer. Firma Abazi hat die Decke nun doch mit neuen U-Profilen abgehängt. Das macht acht Stunden Arbeit von Toeffling überflüssig, der mühselig überall Dachlatten als Abstandhalter vorgesehen hatte. Außerdem ist die Position der Spots falsch und muss vor allem im Bad (Dusche) korrigiert werden.
Herr Simmons sichert uns zu, dass dies noch vor der Hausübergabe stattfinden soll. Allerdings… das sind noch zwei Tage. Wie soll das gehen? Wir dürfen gespannt sein. Unsere Maler beginnen am 13.10. um die Mittagszeit mit der Arbeit, nachdem die Übergabe stattgefunden hat.

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Loch für Loch und hält doch? ….
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Material und Müll

Heute ist Firma Borck vor Ort und kümmert sich um die End-Installation für WC, Wasserspeicher, und Solar-Panels.

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Reste der ersten Badewanneneinfassung

Den Waschtisch könnten sie eigentlich gleich wieder mitnehmen, aber leider haben wir ihn ja gekauft, und eine Änderung kostet…
…. die alte Leier, die kennt man ja schon. :-/.

Marko und Ingo bauen den Dachboden aus

08.10.2016

Es ist Samstag und Marko kommt zu Besuch. Sein Geburtstagsgeschenk für Ingo: Der Dachbodenausbau, bzw. die Arbeiten dafür. Einen ganzen Tag lang.

Um 09:00 Uhr fahren die beiden los und holen ersteinmal unsere Badmöbel von XXXL Kranz ab. Ich habe mir am Vortag einen kleinen Hänger für meinen Twingo gekauft. Seht nur, wie perfekt das alles passt… naja, fast.

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passt – fasst ;-)

Für das Dachboden-Material, sprich OSB-Platten, Dachlatten und Zubehör, müssen die beiden einen größeren Hänger von toom-Baumarkt ausleihen. Dies ist zu unserem Erstaunen kostenfrei.

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Ein großer Hänger für das viele Holz

Im Urzustand ist das Dach einfach mit Steinwolle ausgelegt.  Der kleine Lichtschimmer in der Mitte des Bildes kommt durch die Bohrung für die Außen-Beleuchtung. Herr Toeffling hat die Lampen noch nicht installiert.

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Dämmung auf dem Dach

So sieht es nach der Verlattung aus.

Dachlatten
Dachlatten

Marko und Ingo schuften bis 20:30 Uhr – und das Ergebnis kann sich blicken lassen! Wir haben eine Menge Stauraum gewonnen. Hier können viele Kartons und Kisten zwischengelagert werden. Ich freue mich!

Konterlattung und OSB-Platten
Konterlattung und OSB-Platten

 

 

Bad und Vorflur nehmen Gestalt an

07.10.2016

Heute bringe ich Herrn Scheck wieder Kaffee und Kuchen, so wie jeden Tag. Er arbeitet fleißig und ist recht schnell.

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Herr Scheck fliest die Badewanne ein

Leider fehlt am Ende genau eine Bodenfliese hinter der Tür. Diese ist bestellt und wir warten nun darauf. Sobald sie geliefert ist, fügt Herr Scheck sie noch ein. Auch die Silikon-Arbeiten an der Tür können erst durchgeführt werden, wenn die Türrahmen eingesetzt sind. Das wird erst nach den Malerarbeiten gemacht.

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Der Fußboden ist fast fertig

Im Vorflur hat der Fliesenleger Probleme. Einerseits sind die Fliesen sehr groß und dann sind sie auch uneben. Sie fallen an den Kanten etwas ab, sodass eine kleine Unebenheit zu spüren ist. Diese kann auch nicht mit Fugenmasse ausgeglichen werden. Aber Herr Scheck hat so gut es ging versucht, die unebenen Stellen mit Fliesenkleber auszugleichen. Weil die Fliese nicht so dick ist, konnte er sie in der Mitte etwas runterdrücken.

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Vorflur

Am Ende soll Dagmar uns die weißen Holzfußleisten einsetzen, die sie auch für die restlichen Räume nimmt.

Fliesen im Bad

30.09.2016

Mutti und ich besuchen Herrn Scheck bei der Arbeit. Er hat sich inzwischen ans Badezimmer gemacht. Die Dusche und auch die rechte Wand sind bereits weiß gefliest.

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Es ist viel Material nötig.

Wir sollen die Bestellnummern für die Fugenfarben und die Nummern der ausgesuchten Leisten an Herrn Jeschke mailen, damit er das fehlende Material bestellen und am Dienstag verarbeiten kann.

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Herr Scheck bei der Arbeit

In unseren Unterlagen finden wir die Aufzeichnungen vom Bemusterungstag in Hamburg. Allerdings hat Raab Karcher diese Daten seinerzeit nicht an die Firma HvH weitergegeben.

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Mutti inspiziert das Bad.
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Die fertige Wand mit Anschlüssen und Stromauslässen für die Bad-Möbel.

 

Die ersten Fliesen und ein Postkasten

29.09.2016

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Der Hauswirtschaftsraum. Die Sockelleisten fehlen noch.

Wir haben um 08:00 Uhr einen Termin mit dem Chef der Firma Jeschke und besprechen die Anordnung der Fliesen. Dabei erhalten wir eine Menge guter Tipps vom Fachmann. Auch der Glaser Neumann erscheint um 09:00 Uhr, um ein Angebot für die Glastür zu machen. Wie sich herausstellt, kennen sich beide Handwerker und tauschen gleich Details zur Glas-Fliesen-Problematik aus.  Später wird der Wannen-Installations-Block im Bad demontiert und Herr Scheck bastelt uns mit Leichtbausteinen einen vernünftigen neuen Block. Das hat Hand und Fuß. Am Nachmittag fahre ich mit meiner Mutti nochmal zum Westerfeld 15. Da ist der HWR schon fertig gefliest. Leider muss der Fliesenleger sich das Wasser von unserem Nachbarn Christian Gadau besorgen, weil die Stadtwerke die Wasseruhr noch nicht installiert haben. Auch ein Anruf bei MyCity bringt mich nicht weiter. Es heißt, dass Firma Borck erst eine Fertigmeldung abgeben muss. Wir rechnen kommende Woche mit dieser Meldung. Und dann geht es hoffentlich weiter. Ich verstehe diese ganze Bürokratie erhlich gesagt gar nicht.

Nun ja…

Wenigstens installiert mein Mann einen Interims-Briefkasten, damit wir die Rechnungen der Firma Borck nicht wieder zwischen Farbeimern finden.

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Ingo schlägt Pflöcke für den Postkasten ein

Schlechte Stimmung

28.09.2016

Wir sind mega erbost. Gestern haben wir erfahren, dass der Übergabetermin erst am 13. Oktober sein soll, also wieder um zwei Wochen verschoben. Das wirft unsere Planungen natürlich komplett durcheinander.  Auf die Frage, ob wir dann mit unseren Gewerken (Maler und Tischler) schon etwas eher ins Haus können, bekommen wir von Herrn Simmons die Antwort: „Ja, aber nur, wenn wir dafür auf eine von zwei Bauzeit-Garantie-Summen, sprich 500 Euro, verzichten. Das ist in meinen Augen schon eine bodenlose Frechheit, denn diese ganzen Verzögerungen hat ja HvH zu verschulden – und nun sollen wir dafür auch noch bezahlen.

Außerdem treffe ich heute früh einen Mitarbeiter der Firma Borck.  Der sieht bei uns nach dem Rechten und stellt fest, dass die Anschlüsse für die Badewanne nicht hoch genug liegen. Da hat sich der Kollege wohl um 5 cm vermessen. Am Abend, als Ingo zum Lüften fährt, sind die Badewanne verrückt, der Installationsblock deinstalliert und die Anschlusse höher gesetzt. Immerhin. So haben sie den Fehler weinigstens gleich behoben.  Das ist sinnvoll, denn morgen umn 08:00 Uhr legt die Firma Jeschke mit den Fliesenarbeiten los.  Wir werden uns  vor Ort mit Firma Jeschke treffen und hoffen, dass sie unsere Änderungswünsche bezüglich der Fliesenarbeiten berücksichtigen werden.

Um 09:00 Uhr wird  Glaser Neumann hinzukommen und uns ein Angebot für die Glastür im Flurmachen. Zuvor war gestern schon Glaser Gorzolka vor Ort. Auch von ihm erwarten wir ein Angebot.

Bender bringt die Schüssel

26.09.2016

Heute installiert Herr Bender die Sattelitenschüssel auf unserem Dach.  Nebenbei lüften wir morgens und abends. Das Heizprogramm arbeitet auf vollen Touren, aber die gemessenen Feuchtigkeitswerte sind noch nicht optimal.